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Tiere auf dem Bauernhof – Balsam für die Seele

Die Faszination Tier ist nirgendwo präsenter als auf einem Bauernhof. Ist man in einem Zoo durch Zäune, Mauern oder Gräben von den Tieren getrennt, ermöglicht ein Bauernhof zumindest teilweise sogar körperlichen Kontakt. Das Streicheln oder sogar das Schmusen mit Tieren tut der Seele gut. Besonders Stadtkinder reagieren auf das Berühren von Tieren sehr emotional, aber auch Erwachsene können sich den Emotionen der körperlichen Nähe zu Tieren nicht verschließen.

Verantwortung lernen
Hinzu kommt noch, dass bei einem Urlaub auf dem Bauernhof den Gästen vermittelt wird, dass Tiere einer ganz besonderen Verantwortung bedürfen. Verantwortung für Tiere zu übernehmen ist nicht nur auf dem Bauernhof ein Thema, sondern hilft auch der Verantwortung für ein Haustier in den eigenen vier Wänden gerecht zu werden. Deshalb sollen Gäste im Idealfall während eines Urlaubs auf dem Bauernhof die Verantwortung für ein oder mehrere Tiere übernehmen, in denen sie beispielsweise Hasen oder Hühner täglich füttern und Ställe sauber machen.

Glück liegt nicht nur auf dem Rücken der Pferde
Tiere tun gut, es müssen keineswegs nur Pferde sein, die Gäste glücklich machen. Gerade kleinere Tiere, die man auf den Arm nehmen kann, zum Beispiel Katzen, Hasen oder auch Hunde, beruhigen oder werden zu echten Spielkameraden.

Tiere sind Vorbild in Sachen Toleranz
Tiere haben keine Vorurteile, sie öffnen sich jedem Menschen gegenüber, egal ob er eine Behinderung hat, schwarz oder weiß ist, sie akzeptieren ihn so, wie er sich ihnen gegenüber verhält. Tiere sind Medizin für Seele und Körper, sie werden nicht umsonst in unterschiedlichsten Therapien eingesetzt. Dazu braucht man wahrlich nicht immer einen Arzt.

Beispiel Zappelphilipp

Ein Bauernhof, der seine Gäste in das Hofleben integriert ist, kann mehr helfen als viele Medikamente. Beispielsweise wird ein Kind mit der Krankheit ADS, der sogenannte Zappelphilipp, auf einem Bauernhof den seelischen Ausgleich finden, den es in seiner Stadt nicht bekommen kann, es wird durch den Umgang mit Tieren zur Ruhe kommen.

Entschleunigung – nur ein Modewort?

Hierzu gibt es ein neues Wort: Entschleunigung, also den Menschen von Hektik und Stress wieder herunterzuholen, zu lernen, dass ein Leben ohne Dauerstress Balsam für die Seele ist. Und genau dafür ist ein Urlaub auf dem Bauernhof wie geschaffen, der Mensch lernt von den Tieren: sie trösten, sie motivieren, sie beruhigen und sie bringen Geist und Seele des Menschen in den Einklang mit der Natur.

Der Landwirt als Vorbild?

Ein guter Gastgeber zeigt seine Liebe zu Tieren, zeigt, dass sie auch seine Seele streicheln. Das berühmte Bild eines Bauern, der vor seinem Hof auf einer Bank sitzt und entspannt eine Katze streichelt, sollte nicht nur ein Klischee sein.